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Ursprünglich sollte dies eine ruhige Saison ohne Leistungssteigerung und Ziele werden. Doch keine Steigerung und keine Ziele können wir Läufer ja besonders gut. Dann kam es noch zu der Wette mit Christian. Und irgendwie formte sich dann da doch ein paar Ziele, die im Laufe des Januars immer konkreter und anspruchsvoller wurden. Nun gibt es also einen Plan – und so schaut er also aus:

Es gibt nur einen Ersten

Die ganze Saison ist auf ein großes Ereignis ausgerichtet. Alles auf eine Karte, alles auf den Berlin Marathon  – meinem ersten Marathon.  Und mein Motto lautet dabei: „Es gibt nur einen ersten Marathon“ und bei dem soll alles sitzen. Entsprechend habe ich mit meinem Trainer vereinbart, dass sich alles andere dem unterzuordnen hat.

Nachdem diese Entscheidung gefallen war, lies ich mich auch auf Christians (und Hannahs) Wunsch ein, den Berlin Marathon mit in die Wette aufzunehmen. Nun habe ich noch einen zusätzlichen Reiz und Christian eine Sorge mehr.

Trainer

Wie gerade schon geschrieben, ich habe nun einen Trainer gefunden. In der letzten Saison habe ich viele Probleme gehabt, da ich keinen Trainer hatte. Dies soll nun alles besser werden und wird es. Es gibt nun einen Saisonplan, eine klare Einteilung der Saison und so weiter. Die Trainersuche war leider gar nicht so einfach. Gute Trainer scheinen sich gut zu verstecken. Am Ende hatte ich dann die Wahl zwischen einen Trainier in Wolfsburg oder einen Trainer in Dortmund. Bei dem Trainer in Dortmund hatte ich gleich das Gefühl, dass nicht nur viel Wissen in ihm steckt, sondern wir die gleiche Philosophie haben, er meine ehrgeizigen Ziele unterstützt und wir uns symphytisch waren. Und somit starten wir dieses Abenteuer gemeinsam.

Berlin Halbmarathon

Das zweite große Highlight ist der Berlin Halbmarathon. Letztes Jahr lief ich ihn zum ersten mal und es war ein Hochgenuss. Die Strecke verläuft an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt entlang und wie in Berlin üblich, ist dieser Lauf ein riesen Volksfest. An der ganzen Strecke stehen Menschen und feuern einen an. Außerdem ist die Strecke mit ihrem Profil Bestzeit tauglich. Dort werde ich dem Christian auch schon mal die erste Duftmarke für die Wette setzen. Ich denke er wird sich sehr darüber freuen. Aber selbst bei diesem Lauf gilt schon, der Marathon hat die höhere Priorität. Daher trainieren wir nicht voll auf Tempo, sondern legen im Vorfeld erstmal Grundlagen.

Saisonplanung

Vielleicht doch erstmal ein paar Worte zur Saisonplanung. Es macht Sinn eine Saison in unterschiedlichen Phasen einzuteilen. Gerade jetzt in der Saisonvorbereitung legt man die Grundlagen. Daher werde ich bis Ende März und wohl auch darüber hinaus viele langsame Läufe im Bereich GA1 und GA2 laufen. Diese Steigerung der Grundlagenausdauer wird mir im September helfen die Distanz durchzustehen. Ab Mai oder so steigern wir langsam das Tempo. Im Juni oder Juli wird mein Urlaub sein, dort hat mein Körper die Chance sich zu regenerieren und Kraft zu sammeln. Im nächsten Schritt geht es dann ans eigentliche Tempo.

Spaß muss auch sein

Neben diesen beiden Highlights habe ich mich noch bei weiteren Läufen angemeldet, auf die ich mich schon sehr freue. Diese laufe ich jedoch nicht ehrgeizig, sondern auf Spaß und Freude. Sport & Spiele halt. Die wären dann halt mehr Spiele.

Strongmanrun

Der Lauf ist einfach nur eine Gaudi. 22 km durch die Eifel. Über Hindernisse klettern, durch Schlamm krabbeln, in kaltes Wasser springen, Stromstöße ausweichen und so weiter. Es wird echt eine Gaudi. Ein Spielplatz für große Männer oder sollte ich sagen: Kleines Kind darf sich schmutzig machen.

Zugspitz Basetrail

Irgendwie ist es geschehen: Es zieht mich immer mehr in die Berge und somit freu ich mich riesig auf diesen Lauf. 35 km und über 1800 Höhenmeter sind zu überwinden. All dieses durch die Alpen bei hoffentlich geilen Wetter. Und auch wenn ich jedes Wetter beim Laufen mag, hoffe ich auf Sonne und eine überragende Aussicht. Denn für diese mache ich den Lauf schließlich.

Trailen

Zu den Läufen werden sicherlich dieses Jahr wieder der Campuslauf Dortmund kommen, der Firmenlauf Essen und so manch anderer Lauf, der mir entweder Freude bereitet oder ein Vorbereitungslauf für das Training ist. Woran ich zu dem auch eine große Freude gefunden habe ist das Trailen. Raus in den Wald, in die Berge und einfach frei Schnauze die Natur genießen. So manches Wochenende werde ich auch mit Freunden gemeinsam eine Runde drehen. Ich habe mir sogar extra eine kleine Kompaktkamera gegönnt, mit der ich die Szenerie im Bild festhalten kann.

Was ändert sich noch?

Es gibt zwei Änderungen im Training bzw. für das Training, die mir wahnsinnig schwer fallen und es auch noch länger werden. Die erste  Änderung ist die Hölle. Bisher habe ich immer Abends trainiert, gerne sogar mal noch nach 23:00 Uhr. Dieses Training möchte ich nun auf den morgen verlegen. Noch vor der Maloche! Und ich bin alles, aber kein Frühaufsteher. Jedoch erhoffe ich mir auch einiges davon. Der Körper muss lernen auch morgens schon Leistung zu bringen, auf Dauer werde ich dadurch fitter auf der Arbeit sein, ich habe wieder Abende um Freunde zu treffen und kann morgens nüchtern laufen. Denn dies wird die zweite Änderung. Mein Körper muss lernen, dass das Fett, das ich reichlich mit mir durch die Gegend schlöre, auch zum verbrennen geeignet ist. Daher werde ich viele Läufe morgens nüchtern machen und meine Ernährung low carb gestalten. Dazu schreibe ich noch einen extra Artikel.

Das Beste

Das Beste an allem ist jedoch, ich werde dieses Jahr wieder viele Läufer treffen und kennenlernen. Bei vielen Läufen macht der halbe #Twitterlauftreff mit. Und was kann besser sein als tolle Menschen zu treffen und mit ihnen ein Stück Kuchen zu essen?

Discussion - 5 Comments
  1. Thomas

    Feb 03, 2015  at 16:51

    Hey Sascha,
    eine schöne, ambitionierte Planung – auch wenn mein Highlight in dieser Sammlung sicher nicht Berlin wäre. :)
    Das was Du zum Schluß das Beste nennst, ist auch mir das liebste an den WK’s: die Leute. Und vielleicht ergibt sich ja die Möglichkeit, dass wir nicht nur zwitschern, sondern uns tatsächlich mal über den Weg – oder ein Stück desselben gemeinsam – laufen. Sollte als quasi Nachbarn Dortmund / Hagen eigentlich ja nicht zu schwer sein. 😉
    Mit dem Strongman hätten wir fast sogar ein gemeinsames Ziel gehabt, aber den habe ich letztes Wochenende zugunsten des Rennsteiglaufes abgesagt.
    Aber irgendwann, irgendwo trifft man sich ganz sicher auch mal in der Umgebung. Gelegenheit gibt es ja viele…

    Viele Grüsse

    Thomas

    Antworten

  2. Daniel

    Feb 03, 2015  at 16:51

    Na dann mal viel Erfolg – von Abends auf Morgens verlegen ist übrigens die Hölle… vor allem weil Du dann viel mehr Einheiten quasi nüchtern läufst.

    Antworten

  3. rundreas

    Feb 03, 2015  at 16:51

    Also wenn du wirklich beim Berliner Halbmarathon eine Duftmarke setzen möchtest, dann bin ich wirklich froh, dass ich den in diesem Jahr nicht mitlaufe! 😉
    Für alle anderen Vorhaben wünsche ich gutes Gelingen und wir sehen uns beim Langen Elend in Berlin!

    Grüße aus Hamburch …

    Rundreas

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  4. Stefan

    Feb 04, 2015  at 16:51

    Liest sich gut! Freue mich schon auf unseren ‚Twitterlauftreff in Berlin bei unserer „gemeinsamen Premiere“! Dein Ziel? Ankommen oder ruhig die Sub4 anpeilen?! Beste Grüße aus der Bahn #BC100

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  5. Tom

    Feb 05, 2015  at 16:51

    Nice! Wart mal ab, der ZUT ist was Besonderes… Bald biste weg von der Straße :-)

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